Grundlagen des Krafttrainings

Einem regelmäßig durchgeführten Fitness-  und Gesundheitstraining kommt heute die BedeuFrau mit Gewichttung zu, die Auswirkungen der bequemen Lebensführung und des Bewegungsmangels zu kompensieren und darüber hinaus die körperliche Leistungsfähigkeit zu optimieren.Richtig durchgeführt hat ein adäquates Fitness- und Gesundheitstraining kaum Risiken.

 

Das einzige Risiko besteht im Prinzip lediglich darin,  nicht mit einem fitness- und gesundheitsorientierten Training zu beginnen.

Die Auswirkung eines allgemeinen Fitness- und Gesundheitstraining sind dabei durchaus mannigfaltig.

 

Vorteile und Nutzen eines Fitnesstrainings

Gemeinschaft, Gesellschaft, Spaß

Stärkung des Herz- Kreislauf- und des Immunsystems

Verbesserung des Stoffwechsels

Erhöhung der Leistungsfähigkeit in Beruf und Alltag

Verminderung von Risikofaktoren

Gewichtsreduktion und Körperformung

Stärkung des aktiven und passiven Bewegungssystems

Positive Wirkung auf Psyche, Stress und Wohlbefinden

Mann und frau

Der gesunde Mensch verfügt von Geburt an über motorische Fähigkeiten, die im Laufe der einzelnen Altersabschnitte eine individuelle stark ausgeprägte Entwicklung erfahren. Diese motorische Fähigkeiten haben auf die körperliche Leistungsfähigkeit einen großen Einfluss.Sie sind Grundlagen und Bestandteil der menschlichen Motorik. 

Der Begriff " Motorik" wird in diesem Zusammenhang als Gesamtheit der Strukturen und Funktionen des Bewegungssystems verstanden.

Zu diesem motorischen Grundeigenschaften gehören Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination.

Die motorischen Grundeigenschaften werden ihrerseits durch unterschiedliche Funktionseinheiten der einzelnen Körpersysteme bedingt.Die Ausprägung und der Funktionszustand der kleinen Einheit des menschlichen Körpers- der Zelle- innerhalb eines Gewebeverbandes der verschiedenen Körpersysteme

  • aktives und passives Bewegungssystem,
  • Nervensystem und
  • Herz-Kreislauf-System

bilden die Grundlage für die menschliche Motorik und bestimmen damit die körperliche Leistungsfähigkeit.

Die motorischen Fähigkeiten werden in der Literatur nach ihren physiologischen Bedingungen in drei Kategorien unterteilt:

Den ersten Bereich der motorischen Fähigkeiten stellt Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit dar. Da diese vorwiegend durch morphologischenergetische Prozesse determiniert sind d. h. ihr Ausprägungsgrad in hohen Maße von den Energie liefernden Prozessen des Körpers abhängt, wird dieser Bereich der Motorik häufig auch unter dem Oberbegriff der Kondition zusammengefasst.

Den zweiten Bereich bilden die koordinativen Fähigkeiten.Sie werden primär von neuronalen Steuerungs- und Regelvorgängen bestimmt, d, h. sie beruhen auf dem optimalen Zusammenspiel der Bewegungsvorstellung und Bewegungsausführung.

Den dritten Bereich Bereich stellt die Beweglichkeit dar. Ihr wird eine Art Zwischenstellung eingeräumt, d.h.sie ist eine gemischt konditionell koordinative Fähigkeit.

 

Mann und frau

Motorische Fähigkeiten: Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit, Koordination

 

Eine Weiterentwicklung der motorischen Fähigkeiten über das normale Leistungsniveau hinaus ist nur durch Setzen bestimmter Belastungsreize und den darauf folgenden Anpassungsreaktionen des Organismus zu erreichen.

Daraus ergibt sich, dass die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten und damit die Leistungsfähigkeit in enger Wechselbeziehung zu den Belastungsreizen stehen, die durch muskuläre Beanspruchungen gesetzt werden. 

Im englischen Sprachgebrauch wird dieser Zusammenhang kurz und prägnant auf den Punkt gebracht:

" Use it or loos it" , was so viel wie : " Benutze es oder verliere es" heißt.

 

Gezieltes körperliches Training ist demnach das Mittel der Wahl, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.Auch wenn alle motorischen Fähigkeiten für Alltags- und sportartspezifische Belastungen von Bedeutung sind,  kommen im Fitnesstraining den Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zentrale Rollen zu.

Die motorische Fähigkeit Schnelligkeit hat er einen Einfluss, der sportartspezifisch zu stehen ist.

 

Sportliches Training

 

Der Begriff ; Sportliches Training ; wird in der modernen Trainingswissenschaft von verschiedenen Autoren zwar unterschiedlich definiert, jedoch ist er von einigen wesentlichen Merkmalen gekennzeichnet,  die übergreifende Gültigkeit besitzen und daher für das Training aller sportmotorischen Fähigkeiten von Relevanz sind.

Definition - sportliches Training

.... ist ein komplexer Handlungsprozeß, der durch zielgerichtet, planmäßige und systematischen Tätigkeiten eine Vervollkommnung bzw. Steigerung der körperlichen bzw. motorischen Leistungsfähigkeit anstrebt.

Dazu bedarf es der systematischen Wiederholung gezielt überschwelliger Muskelspannung, durch die morphologische und funktionelle Anpassungserscheinungen am Organismus zum tragen kommen und mit einer Leistungssteigerung einhergehn.

 

 

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